Alle Stoffe entstehen dank der Webtechnik, die darin besteht, den Kettfaden mit dem Schussfaden zu verflechten. in der einfachsten Version besteht das Geflecht aus mehreren parallelen vertikalen Fäden (die Kette), die die ganze Stofflänge entlang von einem durchgehenden Schussfaden durchzogen werden.

Aber wo, wie und warum ist diese Technik entstanden?

Die Geschichte der Stoffe und der Weberei

Der Grund dafür ist ganz einfach. Die Menschen hatten damals genauso wie heute das Bedürfnis, sich vor Kälte und Unwettern zu schützen, aber auch, zu zeigen, wie viel sie wert waren – deshalb trugen sie die Häute der getöteten Tiere. Anfangs verwendeten unsere Ahnen Tierhäute, aber mit der Entstehung der Weberei im 6. – 5. Jahrtausend v. Chr. entdeckten sie die Kleidung, die einen höheren Schutz lieferte.

So wie die der Weberei Bevilacqua in Santa Croce waren die für die Produktion dieser Stoffe verwendeten Webstühle aus Holz und daher extrem vergänglich. Aus diesem Grund ist es schwierig, ihren Ursprung und ihr Geburtsdatum genau zu rekonstruieren. Wie können wir also sicher sein, dass die Weber bereits in der Jungsteinzeit Webstühle verwendeten?

Weil nicht alle Teile der Webstühle aus Holz sind.

Storia dei tessuti | Tessitura Bevilacqua

Die Produktion antiker Stoffe

Bei den Webstühlen der Jungsteinzeit handelt es sich um vertikale Gewichtswebstühle, bei denen die Kettfäden anhand von Tongewichten gespannt werden. Und genau diese sind gemeinsam mit den Knochenkämmen und den für die Annäherung der Schussfäden verwendeten Webschwerten bis zu uns gelangt.

Auch die Fasern, Fäden und Stoffe sind vergänglich. Zum Glück haben sich aber einige erhalten, weil sie Jahrtausende lang in Seen, Wüsten, Gletschern oder Salzminen verblieben sind. Aus diesem Grund wissen wir heute auch, welche Fasern in der Altsteinzeit verwendet wurden.

Es kann verwunderlich klingen, aber die ersten Fasern der Vorgeschichte waren pflanzlicher und nicht tierischer Art. Sie wurden aus der Innenrinde einiger Bäume gewonnen, das heißt dem Gewebe, das den Pflanzensaft vom Blatt bis zu den Wurzeln und Früchten befördert. Die besten Fasern lieferten die Ulme, Weide, Eiche und Linde, aber auch die Brennnessel und Flachs.

Und so beginnt die Geschichte der Stoffe.

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